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- Unsere Yacht - Bavaria 37
- Tag 1 - Anreise von Stuttgart nach Sukosan
- Tag 2 - Von Sukosan nach Hramina
- Tag 3 - Von Hramina nach Skradin
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- Tag 5 - Von Zirje nach Zut
- Tag 6 - Von Zut in die Bucht von Telascica
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Tag 7 - Von der Bucht von Telascica nach Sukosan
Ein herrlicher Morgen mit strahlender Sonne begrüßte uns am Morgen in unserer Bucht auf Dugi Otok. Ein Großteil der Crew war noch stark gezeichnet von den Exzessen des letzten Abends und so wurde auf ein großes Frühstück zugunsten eines Mittagessens auf See verzichtet. Beim Start war es fast windstill und wir verließen unter Motor die Bucht Telascica um erneut durch das Nadelöhr zwischen Katina und Dugi Otok zu segeln. Von dort aus mussten wir zum Südende der Insel Pasman zu kommen von wo aus wir gen Norden zu unserem Heimathafen Sukosan gelangen wollten. Hinter der Engstelle zwischen Katina und Dugi Otok setzten wir die Segel. Es herrschte aber vollkommene Flaute und wir kamen so gut wie nicht voran. Immerhin schien die Sonne vom blauen Himmel und auf dem Boot herrschten locker luftige 25 Grad Celsius. So begannen wir aus der Not eine Tugend zu machen und das Frühstück bzw. Mittagessen an Bord durchzuführen. Mit langsamen 3 Knoten schoben wir uns gemütlich an der Insel Zut und diversen kleineren Vogelparadiesen vorbei durch den Srednjik Kanal.
Als wir gegen 14:30 die Südspitze von Pasman passiert hatten und in den Pasmanski Kanal einfuhren frischte der Wind auf und wir machten uns auf die schnellste Ralley der Reise. Als wir Biograd passierte wurde der Wind nochmals stärker. Er blies so stark durch den Kanal aus Nordwest, dass wir mehrfach reffen mußten und trotzdem bei einer Höchstgeschwindigkeit von rund 7,5 Knoten durchs Meer schossen. Die Krenkung war extrem - mit jeder Böe klapperte das Geschirr in der Kombüse und nicht befestigte Gegenstände flogen durch die Kajüten. Gegen 15 Uhr zwischen der Insel Babac und dem Ort Pasman auf gleichnamiger Insel begannen wir eine kleine Wettfahrt mit einem tschechischen Boot, die wir aber bauartbedingt trotz über 10 Manöver auf nur einer Seemeile nicht für uns entscheiden konnten. Allerdings war dieses Erlebnis, das tolle Wetter und der gute Wind der denkbar würdigste Abschluß unserer Reise. Weiter ging es, noch 7 Nautische Meile lagen in direkter Linie vor uns, die aber dank des konstanten Winds aus Norden nur stark kreuzend überwinden konnten. So ging es mit etlichen Wenden gegen den Wind den Kanal zwischen Pasman und dem Festland hinauf. Gegen 17:50 erreichten wir dann die Höhe von Sukosan.
Der letzte Tag unter Segeln hatte einige Besonderheiten. Unsere Soundanlage an Bord war kein einziges Mal in Betrieb gewesen. Und auch der Alkoholausschank war auf Null reduziert worden. Der letzte Tag war Segeln pur unter besten Bedingungen und fast immer bei Top Speed. Die Crew war mittlerweile eingespielt und mit den wichtigsten Manövern vertraut. Der “Skipper” konnte hochzufrieden sein. Allen hatte es zumindest Lust auf Mehr gemacht und man nahm unvergessliche Segeltage mit nach Hause.